Musik von Anfang an

Musikalische Früherziehung in Gemeinden, Kindergärten, Kitas und Musikschulen

Der Name ist Programm! Auch wenn manche etwas irritiert dreinschauen, wenn sie hören, dass schon für Babys und Kleinkinder Musikkurse angeboten werden. Macht das überhaupt Sinn? Wir sagen Ja! Und erweitern derzeit mit einem Team erfahrener Mitarbeiterinnen und Fachkräften der Musikschule Hoffnungsland unser Konzept der musikalischen Früherziehung mit christlichem Profil.

Bekannt ist manchen bereits die Musikarche. Hier begeben sich Kinder im Vorschulalter auf eine musikalische Reise, die musikpädagogische, religionspädagogische und bewegungspädagogische Inhalte verbindet. Nach Abschluss des Musikarche-Unterrichts stellt sich häufig die Frage, ob und wie der Musikunterricht weitergehen könnte. So entstand im vergangenen Jahr eine elementare Einführung in das Instrumentalspiel: Leles Musikkiste, bei der die Kinder das Spielen der Ukulele erlernen. Der Kurs baut auf den Liedern der Musikarche auf und fördert das Instrumentalspiel in der Gruppe. Mit weiteren Bänden der Musikkiste wollen wir auch einen elementaren Einstieg in das Flöten oder Klavierspiel anbieten. In der Musikschule und für Eltern stellt sich allerdings auch die Frage, ob es schon vor Musikarche und Musikkiste ein Angebot für kleinere Kinder gibt.

Tatsächlich: da ist der Musikspatz. Die Kleinen (0-3 Jahre) nehmen mit der Mama, der Tagesmutter, dem Papa oder Opa am Unterricht teil. Das Miteinander ist hier wichtig und fördert die Beziehung. Wenn die Kinder (3-4 Jahre) dann etwas neugieriger sind und selbst kreativer werden wollen, schließt sich der Musikfuchs an. Der Unterricht orientiert sich an dem Erleben in den Jahreszeiten, an Themen, die wir in biblischen Geschichten finden oder in den Festen des Kirchenjahres. So setzt sich unser Programm aus diesen vier Bereichen zusammen, die jeweils den altersspezifischen Entwicklungsstufen und Interessen der Kinder entsprechen.

Was Musikspatz, Musikfuchs, Musikarche und Musikkiste verbindet, ist das Gesamtkonzept: Die Basis des Unterrichts ist Gott, der Schöpfer, der jeden Menschen einzigartig geschaffen hat und uns Menschen in seiner Liebe begegnen möchte. Im Zentrum des Unterrichts steht das Kind in seiner Einzigartigkeit, mit seinen  spezifischen Begabungen und Fähigkeiten, die sich im Unterricht entfalten dürfen. Gleichzeitig sind im Unterricht die anderen Kinder und Begleitpersonen sowie die Lehrkraft. Hier ist die Beziehung untereinander und zueinander von Bedeutung. In der Interaktion lernen die Kinder, sich in der Zweierbeziehung oder in der Gruppe zu verhalten, lernen andere in ihrer Einzigartigkeit zu achten, damit das Miteinander gelingt. Jede und jeder darf mitmachen und lernen, dass sie/er wichtig ist für das Ganze. Durchdrungen wird das Unterrichtsgeschehen von Liedern und Singen, Instrumentalspiel und Bewegung, von Reimen und Geschichten, von Bildern und Klängen. Die drei Grundpfeiler des Unterrichts bilden Musik-, Bewegungs- und Religionspädagogik. Denn das Ziel ist, Musik, Bewegung und Glauben zu entfalten, zu fördern und zu gestalten.

Die Vielfalt der Inhalte, Gestaltungselemente und Materialien kann hier nur angedeutet werden. In unseren Seminaren führen wir grundlegend in das Konzept „Musik von Anfang an“ ein und bieten ganz praktische Anleitung, wie dies im Unterricht in der Gemeinde, in Kitas und Kindergärten durchgeführt werden kann. Wäre das auch ein Angebot in Ihrer oder Deiner Gemeinde?

Elisabeth Binder, Gesamtleitung der
Musikschule Hoffnungsland
Kontakt: Tel: 0711 – 286931-71
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